Integration Point

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Zentrale Anlaufstelle für alle Asylsuchende und Flüchtlinge 

Standort Troisdorf

Standort Bonn

53842 Troisdorf,
Sieglarer Straße 2

53123 Bonn, Villemombler Str. 101

 

 

Arbeitsamt Bonn 

Zuständig für Niederkassel, Troisdorf, Königswinter,
Hennef, Bad Honnef, Sankt Augustin, Siegburg, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Windeck, Eitorf
Zuständig für Wachtberg, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Alfter, Bornheim
Mo. 14-18 Uhr
Di., Do., Fr. 08:30-11:00 Uhr
Mo., Di. 07:30 Uhr - 15:30 Uhr
Mi., Fr. 07:30 - 12:30 Uhr
Do. 07:30 - 18 Uhr

 

Mehr Informationen finden Sie auf YouTube.

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Allgemeine Informationen


Vorab zur Orientierung:

Es gibt zwei Institutionen, die für geflüchtete Menschen und Asylsuchende wichtig sind und die dazu eine Kooperation geschlossen haben:
Die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter. Um es den Antragstellern leichter zu machen, wurden beide Behörden rechtskreisübergreifend unter den Dächern der
Integration Points vereint. Nichtsdestotrotz erfüllen beide Institutionen andere Aufgaben und gewähren unterschiedliche Leistungen, jedoch mit dem gleichen Ziel, die neu angekommenen Menschen nachhaltig in Arbeit zu bringen. Nachfolgend erhalten Sie entsprechende Informationen.

 

Die Integration Points und ihre Aufgaben

Der Integration Point ist eine gemeinsame Einrichtung von der Agentur für Arbeit Bonn und dem Jobcenter Rhein-Sieg. Für ehrenamtliche Helfer und anerkannte Flüchtlinge sowie Asylsuchende stehen ein Integration Point in Troisdorf und einer in Bonn zur Verfügung. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Antragsteller. Für alle linksrheinischen Personen ist der Standort in Bonn zuständig und für alle rechtsrheinischen der in Troisdorf.

Geflüchtete Personen, die sich noch im Asylverfahren befinden, also noch nicht den Status als Flüchtling erworben haben, werden im Integration Point als ratsuchende Personen  durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit beraten. So können beispielsweise passende Sprachkurse ermittelt werden. Eine pro aktive Anmeldung zu dieser Beratung wird dringend empfohlen, damit eine solide Basis für weitere Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt geschaffen werden.

Personen, die bereits durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Flüchtling anerkannt wurden, haben Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV). Gleichzeitig entfällt damit der Anspruch auf Geldleistungen vom Sozialamt. Damit der Lebensunterhalt nahtlos sichergestellt ist, müssen die Leistungen nach dem SGB II unverzüglich, nach Anerkennung als Flüchtling, im Integration Point beantragt werden. Dort stehen den Antragstellern sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des jobcenter rhein-sieg zur Verfügung.  

 

Noch bevor Sie im Integration Point vorsprechen, sollten Sie bei folgenden Behördern und Stellen vorgesprochen haben:

 

  • Ausländerbehörde: Beantragen Sie dort Ihren Aufenthaltstitel.
  • Sozialamt: Teilen Sie dort mit dem BAMF-Bescheid Ihre Anerkennung mit und lassen Sie sich einen Bescheid über die Einstellung der Asylbewerberleistungen aushändigen, da Sie ab dem Folgemonat nahtlos Leistungen durch das Jobcenter beziehen werden.
  • Geldinstitut/Bank: Sofern noch nicht geschehen, eröffnen Sie ein Bankkonto auf welches das Jobcenter die Geldleistungen überweisen kann.
  • Krankenversicherung: Es ist zwar bei Antragstellung eine Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse nicht zwingend notwendig, jedoch sollten Sie im Vorfeld eine Krankenkasse auswählen bei welcher Sie das Jobcenter anmelden kann.
  • Haben Sie Kinder? Wenn ja, so beantragen Sie bei der Familienkasse Kindergeld. Informationen sowie die entsprechenden Anträge zum Kindergeld finden Sie hier. Zudem bringen Sie bitte bei schulpflichtigen Kindern die jeweiligen Schulbescheinigungen mit.

Danach füllen Sie zum reibungslosen und schnellen Ablauf die Antragsunterlagen gemäß der Checkliste (bitte klicken Sie auf Checkliste) aus.

 

Antragstellung für Geldleistungen im Integration Point in der Zuständigkeit des Jobcenters

 Personen: 

  • die als Asylberechtigte anerkannt worden sind
  • denen die Flüchtlingseigenschaft oder subsidiärer Schutz zuerkannt worden sind
  •  (§ 25 V Aufenthaltsgesetz, sofern die Aussetzung der Abschiebung mindestens 18 Monate zurückliegen sollte) 

WICHTIG: Personen mit festgestellten Abschiebeverboten nach § 60 Abs. 5 und 7 Aufenthaltsgesetz haben erst nach Erhalt des Aufenthaltstitels durch die Ausländerbehörde einen Leistungsanspruch. Bis zu diesem Zeitpunkt ist weiterhin das Sozialamt zuständiger Leistungsträger.

 

Welche Unterlagen müssen Sie mitbringen?

  • Bescheid des BAMF mit Begleitschreiben und Wohnsitzzuweisungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg (Aufenthaltsbestimmung)
  • Pass oder Identifikationspapier
  • Einstellungsbescheid vom Sozialamt
  • Benötigte Antragsunterlagen des Jobcenters je nach Anzahl der Personen in der Bedarfsgemeinschaft

                                                WICHTIG:

Sofern Sie im Besitz eines Aufenthaltstitels nach § 25 Abs. 5 Aufenthaltsgesetz sind, wird zusätzlich der Nachweis des Ausländeramts benötigt, dass die Aussetzung der Abschiebung mindestens 18 Monate zurückliegt.

Zur Identitätsprüfung sowie zur Prüfung der Antragsunterlagen ist es zwingend notwendig, dass Sie PERSÖNLICH während der Öffnungszeiten im Integration Point vorsprechen. Die postalische Einreichung der Unterlagen verzögert das Antragsverfahren wesentlich. Sofern Sie vorbereitet und mit den bereits ausgefüllten Antragsunterlagen gemäß Checkliste vorsprechen, so können die Antragsunterlagen auch direkt angenommen und bearbeitet werden.

bitte klicken Sie für die Checkliste zum Neuantrag hier

 Was ist Inhalt und Ziel der Beratung zu der man verpflichtet ist?

Langfristig verfolgt das jobcenter rhein-sieg zusammen mit seinen Kunden das Ziel, dass der Lebensunterhalt eigenständig und langfristig gesichert ist. Das Jobcenter hilft den geflüchteten Menschen, eine berufliche Perspektive in Deutschland zu entwickeln und unterstützt bei der Aufnahme einer passenden Erwerbstätigkeit.  Dabei werden bereits vorhandene Fähigkeiten und Kompetenzen jedes Einzelnen berücksichtigt. Das Jobcenter greift dazu auf ein breit gefächertes Angebot unterschiedlicher Maßnahmen für geflüchtete Personen zurück. Bitte klicken Sie für einen Überblick in die linke Menüspalte unter "Angebote und Maßnahmen".

  • Anerkennungsberatung:
    Der Netzwerkpartner Lernet Bonn/Rhein-Sieg e.V. bietet in beiden Standorten des Integration Point wöchentlich Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung zu im Ausland erworbener Berufsqualifikationen an.
  • Migrationsberatung: Die Migrationsberatung bietet mehrmals im Monat in beiden Standorten des Integration Point eine Erstberatung zu  Begleitung im Prozess der Integration sowie während des Integrationskurses an. Ziel ist durch eine individuelle Beratung die Förderung sprachlicher, schulischer, beruflicher und sozialer Integration.

Wichtig: Um ein Beratungsgespräch im Integration Point zu erhalten, wird eine vorherige Terminvereinbarung empfohlen. Dadurch werden unnötige Wartezeiten vermieden und die Beratungsfachkräfte haben die Möglichkeit, sich auf das Gespräch vorzubereiten.

  

  Bitte klicken Sie auf den Würfel, für Informationen zur Kontaktaufnahme

GUT ZU WISSEN

Informationen für Flüchtlinge und Asylsuchende

Bitte klicken Sie auf die folgenden Themen für weitere Informationen:

Flyer zum Integration Point 

Checkliste zum Neuantrag im Integration Point

Die Integration Points des jobcenter rhein-sieg

 

Anträge - Formulare - Flyer

Antragsformulare für den Bezug von SGB II Leistungen 
mit vielen weiteren Informationen finden Sie hier 

Zum Merkblatt SGB II geht es hier 

Informationen zum Mobilpass erhalten Sie hier

Anträge und Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket
finden Sie hier

POSTALISCHE ERREICHBARKEIT
DES JOBCENTER RHEIN-SIEG

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